Erster Heatball Newsletter Kulturhauptstadt Essen, 12.12.2010

Liebe Heatball Freunde,

wir möchten ihnen hiermit einige Informationen über den Stand der Protestaktion Heatball geben.

Nachdem die erste Edition mit einer Auflage von 4.000 Stück Anfang Oktober vergriffen war, haben wir uns, wegen der großen Anzahl an Interessenten, entschieden, noch einmal eine 2nd Edition mit einer Auflage von 40.000 aufzulegen.

Um keine Probleme mit der Einfuhr zu bekommen, ist beim Zoll eine Einfuhrgenehmigung beantragt worden. Bei einem Gespräch am 10.11.2010 mit der Bezirksregierung in Köln, die sich schon Wochen vorher Warenproben genommen hatte, haben wir noch einmal den Satirecharakter der Aktion dargestellt und das Eintreffen der 2nd Edition angekündigt.

Die Bezirksregierung hatte uns zugesagt, dass zunächst geprüft werde, ob die Heatballs problemlos in Umlauf gebracht werden könnten. Eine Entscheidung war bis zum 25.11 angekündigt.

Völlig überrascht hat uns dann ein Anruf vom Zoll am 16.11, der uns mitgeteilt hat, dass die Heatballs mit dem Argument, es könne sich hierbei möglicherweise um eine gefährliche Ware handeln, festgesetzt worden sind.

Über dieses Festsetzen der Heatballs haben wir kein Schreiben bekommen. Damit war es uns unmöglich gemacht worden, einen Widerspruch einzulegen, da kein offizieller Verwaltungsakt vorlag.

Daher haben wir uns entschieden am 29.11.2010 einen offenen Brief an die Ministerin Ute Schäfer zu schreiben, die für Kulturangelegenheiten in unserem Bundesland zuständig ist. Leider haben wir auch aus dem Ministerium bisher keine Antwort erhalten.

Am 10.12.2010 war es dann soweit, die Bezirksregierung hat ein Schreiben geschickt, welches wir mit dem VDE Gutachten auf die Webseite gestellt haben. In der Aktuellen Stunde des WDR Fernsehens hat dann am Freitag, den 10.12 ein Sprecher der Bezirksregierung behauptet, dass das VDE Gutachten zur Erkenntnis beigetragen habe, dass Heatballs Lampen sein. Diese Aussage ist definitiv falsch. Aus diesem Grunde haben wir die Bezirksregierung am 17.12. abgemahnt und aufgefordert diese Falschaussage zurückzunehmen. Jeder kann die Aufgabenstellung an den VDE im Gutachten lesen und sieht, dass hier die Frage, ob ein Heatball eine Lampe ist, nicht behandelt wird.

Die weiteren Schritte:

Neben der schon erwähnten Abmahnung der Bezirksregierung werden wir bis zum 20.12.2010 eine Erwiderung auf die Anhörung vom 10.12.2010 schreiben. Weiterhin werden wir versuchen, per Eilverfahren, die beim Zoll festgesetzten Heatballs frei zu bekommen.

So oder so wird sich der juristische Streit nun über mehrere Monate hinziehen und wir bitten Sie uns über die Zeit zu begleiten. Infos stellen wir auch auf unserer Seite www.heatball.de bereit.

Wir danken den unzähligen Heatballern für die großartige Unterstützung, tragen Sie Heatball im Herzen und erzählen Sie die Geschichte weiter.

Wenn Sie keine Informationen mehr erhalten wollen, schreiben Sie an

feedback@heatball.de

Grüße aus Eis und Schnee

R. Hannot und S. Rotthäuser